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Herzblut alleine reicht nicht aus.

Oder warum du deine Kunden mehr Lieben solltest als deine Produktidee.

Seien wir mal ehrlich. Menschen, die für etwas brennen, leidenschaftliche Reden halten oder für eine Sache, an die sie glauben, kämpfen, faszinieren uns schon immer. Wir hören gerne solchen Menschen zu und lassen uns von ihren Worten und Taten inspirieren. Und das ist auch gut so.

Eben solch eine Leidenschaft und Herzblut hat auch jedes Start-up und jede Neugründung. Ein Gedanke, eine Idee, eine Mission ruft dazu auf, ein neues Unternehmen zu gründen und die Welt zu erobern. Mit purer Entschlossenheit, Durchhaltevermögen und schlaflosen Nächten. Genau deshalb lieben wir Start-ups – dieser Spirit kann einfach nur Erfolg versprechen.

»Viele Start-ups und Neugründungen verbrennen leider wie ein Funke im Wind.«

Die harte Realität

Oder auch leider nicht. Viele Start-ups und Neugründungen verbrennen leider wie ein Funke im Wind. Nicht weil es ihnen an Herzblut oder Enthusiasmus gefehlt hätte. Nein, ganz einfach, weil die Idee, das Produkt, der Service des Start-ups einfach von niemandem wirklich gebraucht wurde. 

Das ist bitter und ungerecht, aber die grausame Wahrheit. Jedes Start-up startet mit dem Feuer des Entdeckergeistes, aber nur die Erfolgreichen schaffen oder erzeugen einen richtigen Mehrwert. Diese haben auch ein Proof of Concept und daher Investor:innen die Ihnen Gelder geben und alles läuft.

Schauen wir uns diese Aussage noch mal genauer an. Das Ziel jedes Start-ups ist es, ein erfolgreiches, etabliertes Unternehmen zu werden. Dafür braucht es Geld. Am Anfang geschieht dies oft durch Investor:innen die von der Idee der neuen Unternehmung überzeugt sind. Dies passiert meistens nur wenn sie das Gefühl haben die Idee und vor allem das Konzept dahinter funktioniert. Das Produkt bzw. die Dienstleistung ist rentabel und relevant für den Markt und wirft deshalb früher oder später Gewinn ab. So weit alles logisch.

Mehr Wert schaffen

Nun kommen wir zum eigentlichen Punkt: Ist wirklich jede Idee relevant? Oft ist der Grad zwischen einem Game Changer und einer Schnapsidee so schmal, dass man gar nicht bemerkt auf welcher Seite man sich denn gerade befindet. Daher sollte bei jedem Start-ups nicht die Leidenschaft für das eigene Unternehmen im Vordergrund stehen, sondern die Frage: »Schaffe ich wirklich für genug Menschen einen relevanten Mehrwert.

Oder ganz Platt: Die Liebe zum Kunden sollte größer sein als die Liebe zu meinem Start-up. Denn ohne Kunden gibts nix. Kein Proof of Concept, keine Investor:innen und erst recht kein Geld.

»Schaffe ich wirklich für genug Menschen einen relevanten Mehrwert.«

5 Handlungsempfehlungen

Was kann ich nun als Start-up machen, um eine gute Idee von einer Hobby zu unterscheiden: 

  1. Gesunde Selbstreflexion. Ist diese Idee wirklich relevant? Würde das Produkt auch von anderen Menschen außer mir, meinen Freunden und der Familie verwendet werden? 
  2. Wenn ja dann mal etwas länger als nur die erste Seite bei Google recherchieren. Gibt es diese Idee vielleicht schon genauso, ähnlich oder besser?
  3. Egal ob ja oder nein – Leute außerhalb des Bekanntenkreises mal Fragen, ob es für sie relevant wäre.
  4. Wenn auch das erledigt ist, gehts ans Schreiben des Businessplans. Hier sollte bestenfalls eine Unternehmens- oder Gründungsberatung zurate gezogen werden, damit es auch realistisch bleibt.
  5. Und dann gehts ans Gründen, Proof of Concept, schlaflose Nächte, Investor:innen, Geld etc.

Fazit

Natürlich ist im Leben nicht alles planbar. Manche Ideen sind heute noch relevant und morgen schon wieder Geschichte. Doch es ist gut, dass gerade Start-ups Dinge einfach ausprobieren und so manchmal riskieren, zu scheitern. Das gehört aber einfach dazu – nur so geht Fortschritt und Entwicklung. Wir probieren, machen Fehler, lernen aus diesen und machen weiter. Und aus so mancher Schnapsidee ist nach mehreren Fehlversuchen und Neuausrichtungen ein echter Game Changer geworden. Weil auf einmal der Kunde und nicht das eigene Unternehmen im Mittelpunkt stand.

»Weil auf einmal der Kunde und nicht das eigene Unternehmen im Mittelpunkt stand.«

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